Geschichte der Gräflichen Kliniken

Die „Gräflichen Kliniken“ sind Teil der Unternehmensgruppe Graf von Oeynhausen-Sierstorpff (UGOS). Die drei Geschäftsbereiche innerhalb der Holding, „Gräflicher Park Grand Resort“, die „Gräflichen Quellen“ mit den Bad Driburger Naturparkquellen und eben die „Gräflichen Kliniken“ werden in der jahrhundertealten Familientradition von Nachhaltigkeit, hohem Qualitätsanspruch und Unternehmergeist geführt.

Zur Klinikgruppe gehören insgesamt vier Fachkliniken in Bad Driburg, Bad Hermannsborn und dem thüringischen Bad Klosterlausnitz sowie ein Ambulantes Reha Zentrum in der Universitätsstadt Jena.

Der Erfolg der „Gräflichen Kliniken“ basiert auf einer über 235-jährigen Tradition im Gesundheitswesen. Sie stehen für Innovation, Fachkompetenz und ein hohes Qualitätsbewußtsein zum Wohle der Patienten und gehören zur Spitznegruppe der Reha-Kliniken in Deutschland.

Unsere Häuser

Caspar Heinrich Klinik

Die Caspar Heinrich Klinik wurde im Jahr 1975 als Kurklinik (d.h. nicht spezialisiert auf bestimmte Erkrankungen) von Caspar Graf von Oeynhausen-Sierstorpff eröffnet und Ende der 80er Jahre zu einer Rehabilitationsfachklinik weiterentwickelt.

Marcus Klinik

Die Marcus Klinik wurde noch während ihrer Erbauungsphase im Jahr 1982 aufgrund der damaligen Gesundheitsreform umgewidmet. Die Eigentümer und Planer wichen von den Plänen einer reinen Kurklinik ab und installierten - neben dem Bereich der degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates (Orthopädie) - auf Empfehlung der damaligen Bundesversicherungsanstalt für Angestellte außerdem eine zweite Indikation: die Neurologie. Dieser Fachbereich war bis dahin noch wenig im Rehabereich vertreten.

Moritz Klinik

1993 eröffnete die Moritz Klinik im Rahmen des „Aufbau Ost“ im thüringischen Bad Klosterlausnitz. Sie wurde vom damailigen Unternehmenseigentümer Caspar Graf von Oeynhausen-Sierstorpff als dritte Klinik der Unternehmensgruppe mit den Indikationen Neurologie und Orthopädie initiiert. Bereits kurz nach Eröffnung der Moritz Klinik gründete der damalige Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Lutz Brückner, einer der wenigen Amputationsspezialisten in Deutschland, eine eigenständige Abteilung für die Rehabilitation von amputierten Patienten und zur Prothesenversorgung. Zudem hat sich die Moritz Klinik seit 1998 auf die Rehabilitation Brandverletzter spezialisiert.

Park Klinik

1924 wurde die Barmer Ersatzkasse auf der Suche nach einer Immobilie als Kur- und Erholungsheim für ihre Versicherten auf Hermannsborn aufmerksam und erwarb den gesamten Ortsteil. 1925 eröffnete der neue Eigentümer einen prachtvollen Neubau mit stilvollem Hauptgebäude, einer zweiflügeligen Toranlage und weiteren Gebäuden für Landwirtschaft, Gärtnerei und Garagen.
1967 wurde das Kur- und Erholungsheim zur Kurklinik mit neuem Badehaus umgebaut. In den 1980er Jahren entwickelte die Barmer die Kurklinik weiter zu einer Rehabilitationsfachklinik mit dem Schwerpunkt Herzerkrankungen. Seit 2006 gehört die Park Klinik zur Unternehmensgruppe Graf von Oeynhausen-Sierstorpff und bietet seit 2012 die Indikation Psychosomatik an.

Ambulantes Reha Zentrum

Das Ambulante Reha Zentrum (ARZ) im Stadtteil Jena-Lobeda wurde im Jahr 2013 eröffnet und gehört zur Klinikgruppe Gräfliche Kliniken. Im Gegensatz zu den anderen vier Fachkliniken, die sich mit unterschiedlichen Indikationen auf die stationäre Rehabilitation konzentrieren, erhalten Patienten im ARZ auf 3.800 m² ambulante Therapien. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Wiederherstellung für den Beruf; ein weiterer Schwerpunkt auf der gesundheitlichen Prävention.

Seit 2014 kooperiert das ARZ mit dem traditionsreichen Fußballclub Carl Zeiss Jena und ist der offizielle Gesundheitspartner des Vereins.