Diese Reha-Formen bieten die Gräflichen Kliniken

Behandlungsformen

Zurück ins Leben durch Rehabilitation

Behandlungsformen

Zugelassene Rehabilitationsfachkliniken in Bad Driburg für folgende Indikationen

MARCUS KLINIK
Orthopädie und Unfallchirurgie  

Anschlussheilbehandlung (AHB)
Medizinisches Heilverfahren (HV)

Neurologie  
Anschlussheilbehandlung (AHB)
Medizinisches Heilverfahren (HV)

PARK KLINIK
Psychosomatik
Medizinisches Heilverfahren (HV)

 

 

CASPAR HEINRICH KLINIK
Orthopädie und Unfallchirurgie

Anschlussheilbehandlung (AHB)
Medizinisches Heilverfahren (HV)
Teilstationäre Behandlung  

Gastroenterologie 
Anschlussheilbehandlung (AHB)
Medizinisches Heilverfahren (HV)
Teilstationäre Behandlung

Kardiologie 
Anschlussheilbehandlung (AHB)
Medizinisches Heilverfahren (HV)
Teilstationäre Behandlung

NEU: Verhaltensorientierte Reha VOR

Nachsorge in Bad Driburg

Marcus Klinik: IRENA, digitale IRENA und T-RENA

Caspar Heinrich Klinik: IRENA, digitale IRENA und T-RENA

Park Klinik: Psy-RENA

Fachkrankenhaus und Reha-Klinik

Fachkrankenhaus und Reha-Klinik

Zugelassene Reha-Fachklinik in Bad Klosterlausnitz

Moritz Klinik Bad Klosterlausnitz

Brandverletzungen
Anschlussheilbehandlung (AHB)
Medizinisches Heilverfahren (HV)

Neurologie und Long Covid
Akutmedizin (Phase B)
Anschlussheilbehandlung (AHB)
Medizinisches Heilverfahren (HV)
Berufsgenossenschaftliche Stationäre Weiterbehandlung (BGSW)

Orthopädie und Unfallchirurgie
Anschlussheilbehandlung (AHB)
Medizinisches Heilverfahren (HV)
Berufsgenossenschaftliche Stationäre Weiterbehandlung (BGSW)
Arbeitsplatzbezogene Muskuloskeletale Rehabilitation (ABMR)
Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR)
Erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP)


Übergreifend: T-RENA und IRENA

Behandlungsformen

Welche Form der Reha kommt für Sie in Frage?

Welche Form der Rehabilitation für Sie in Frage kommt und an wen Sie sich für die Kostenübernahme wenden müssen

Anschlussheilbehandlung AHB

Eine Anschlussheilbehandlung (AHB) oder Anschlussrehabilitation (AR) schließt an einen Krankenhausaufenthalt an.

Wie Sie eine AHB bekommen
Nach einem Aufenthalt in einer Akutklinik schließt die Anschlussrehabilitation (AHB) möglichst direkt oder spätestens 14 Tage danach an. Eine AHB kann stationär oder ambulant erbracht werden. Die Anmeldung erfolgt in der Regel über das Akuthaus: Der Sozialdienst stellt den Antrag für Sie, nachdem ein Arzt die medizinische Notwendigkeit festgestellt hat. Um einen nahtlosen Übergang sicherzustellen, nehmen Sie gerne Kontakt mit der jeweiligen Patientenaufnahme der Klinik auf, in der Sie Ihre Reha planen. Ziel der AHB sind die Verbesserung gesundheitlicher Schäden sowie die Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit
Kosten- und Leistungsträger
Krankenversicherungen, Unfallversicherungen und Rentenversicherungen kommen für die Kosten einer Anschlussheilbehandlung auf.
Beihilfe-Leistung AHB
Eine Anschlussheilbehandlung (AHB) ist beihilfefähig, wenn sie unmittelbar nach einem Krankenhausaufenthalt begonnen wird und medizinisch notwendig ist. Der Antrag wird in der Regel vom Sozialdienst des Krankenhauses gestellt. Für die Beihilfe muss die Maßnahme vorab von Ihrer Beihilfestelle genehmigt werden. Eine Direktabrechnung mit einer Beihilfestelle/Privatversicherung erfolgt nicht durch die Gräflichen Kliniken.
Privatversicherung AHB
Um eine AHB als Privatversicherter zu erhalten, müssen Sie über eine private Krankenversicherung verfügen, die entsprechende Leistungen abdeckt. Die Anmeldung erfolgt in der Regel über das behandelnde Krankenhaus. Der Sozialdienst stellt den Antrag für Sie, nachdem ein Arzt die medizinische Notwendigkeit festgestellt hat. Eine Direktabrechnung mit Ihrer Privaten Krankenversicherung ist möglich, wenn diese zustimmt.

Medizinisches Heilverfahren HV

Das Medizinische Heilverfahren (HV) findet zur Prävention oder nach einer Krankheit statt. Um in Ihre Wunsch-Klinik zu kommen, können Sie Ihr  Wunsch- und Wahlrecht nutzen.

Wie komme ich in das HV?
Die Maßnahme muss bei Ihrem Kostenträger beantragt werden. Dafür füllt Ihr Arzt einen Antrag aus und bescheinigt, dass die Maßnahme zur Gesundheitsförderung erforderlich ist. Diesen Antrag übermitteln Sie an Ihren Kostenträger, um eine Genehmigung anzufordern. Außerdem können Sie bei Ihrem Kostenträger Ihre Wunsch-Klinik angeben. Aufgrund des gesetzlich verankerten Wunsch- Wahlrechts muss Ihrem Wunsch stattgegeben werden. Ziel des HV sind die Verbesserung gesundheitlicher Schäden, die Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit und/oder das Erlernen von Selbsthilfe-Strategien bei chronischen Erkrankungen
Wer trägt die Kosten des Medizinischen Heilverfahrens?
Krankenversicherung, Unfallversicherung oder Rentenversicherung
Beihilfe-Leistung HV
Um eine Reha als Beihilfeberechtigter zu bekommen, müssen Sie einen Arzt aufsuchen, der die Notwendigkeit der Reha medizinisch begründet und Sie beim Ausfüllen des Antrags unterstützt. Anschließend beantragen Sie zusammen mit der ärztlichen Bescheinigung die Reha bei Ihrer Beihilfestelle und Ihrer privaten Krankenversicherung (PKV), die die Kosten nur dann übernimmt, wenn dies vertraglich vereinbart wurde.

Was Sie bei einem Heilverfahren als Beihilfe-Leistung beachten sollten

  • Vereinbaren Sie bitte frühzeitig einen Aufnahmetermin mit unserer Patientenaufnahme
  • Sie erhalten die Rechnung direkt von uns und reichen diese selbst bei Ihrer Beihilfestelle/PKV ein. Eine Direktabrechnung durch die Gräflichen Kliniken ist nicht möglich
  • Die Abrechnung der Klinik erfolgt mittels pauschaler Tagessätze, die sämtliche stationäre Leistungen umfassen. Dazu zählen unter anderem Unterkunft, Verpflegung sowie pflegerische, ärztliche und therapeutische Maßnahmen. Eine Spezifizierung der Tagessätze ist nicht möglich.

 

Medizinisches Heilverfahren als Privatversicherter

Privatversicherung HV
Um eine Reha als Privatversicherter zu bekommen, müssen Sie zunächst einen Arzt aufsuchen, der die Notwendigkeit der Reha medizinisch begründet und Sie beim Ausfüllen des Antrags unterstützt. Anschließend beantragen Sie die Reha bei Ihrer privaten Krankenversicherung (PKV), die die Kosten nur dann übernimmt, wenn dies vertraglich vereinbart wurde. Überprüfen Sie zunächst, ob die Rentenversicherung oder eine andere Stelle zuständig sein könnte und klären Sie anschließend mit Ihrer PKV ab, welche Leistungen und Kostenübernahme Ihr Tarif vorsieht.

Was Sie bei einem Heilverfahren als Privatversicherte beachten sollten

  • Vereinbaren Sie bitte frühzeitig einen Aufnahmetermin mit unserer Patientenaufnahme
  • Reichen Sie bitte medizinische Unterlagen ein, aus denen das zu behandelnde Erkrankungsbild hervorgeht.
  • Eine Direktabrechnung mit Ihrer Privaten Krankenversicherung ist möglich, wenn diese zustimmt

VOR

Verhaltensorientierte Rehabilitation bei kardiologischen Erkrankungen

Wie bekomme ich eine VOR?
Die verhaltensorientierte Reha ist in den Gräflichen Kliniken ein Angebot für Patienten mit einer kardiologischen Erkrankung. Das Behandlungskonzept berücksichtigt die psychische Belastung, die mit einer Herzerkrankung verbunden ist. Eine VOR wird wie eine Reha bei der Rentenversicherung beantragt.
Wer trägt die Kosten einer VOR?
Die Kosten einer verhaltensorientierten Reha-Maßnahme übernimmt die Deutsche Rentenversicherung DRV.

MBOR

Bei der medizinisch-beruflich-orientierten Rehabilitation geht es um die Wiedereingliederung in die Erwerbstätigkeit.

Was ist die MBOR?
Die MBOR ist ist ein Angebot für Patienten mit einer besonderen beruflichen Problemlage (BBPL). Sie umfasst berufsbezogenes bzw. Arbeitsplatz-Training, eine sozialrechtliche und berufsbezogene Beratung zur Orientierung, psychologische Gespräche, medizinische Behandlung, Einzel- und Gruppengespräche. Ziel ist die Wiedereingliederung in den Beruf. Auf Empfehlung Ihres Arztes beantragen Sie die Maßnahme bei Ihrem Kostenträger. Daraufhin bekommen Sie einen Antrag, den Ihr Arzt ausfüllen muss. Damit bestätigt er die Notwendigkeit der Maßnahme und Sie können sich eine Klinik suchen, in der Sie Ihre Reha gerne absolvieren möchten. Nach Einreichen des Antrags bei Ihrem Kostenträger melden Sie sich bei uns. Die Unterbringung erfolgt stationär / ganztägig ambulant. Ziel der MBOR ist die berufliche Wiedereingliederung.
Wer trägt die Kosten der MBOR?
Für die Kosten einer medizinisch-beruflich-orientierten Reha-Maßnahme kommt die Deutsche Rentenversicherung DRV auf.

Berufsgenossenschaftliche stationäre Rehabilitation BGSW

Die BGSW greift nach Arbeitsunfällen oder Berufserkrankungen mit speziellen Verletzungen am Stütz- und Bewegungsapparat

Was ist die BGSW?
Die Berufsgenossenschaftliche stationäre Reha BGSW beinhaltet Behandlungselemente aus physikalischer Therapie, Physiotherapie und arbeitsplatzbezogenem Aktivitätstraining. Diese Reha-Form ist sinnvoll, wenn ambulante Leistungen zur medizinschen Rehabilitation nicht ausreichen, nicht durchführbar sind oder einfach um den Reha-Erfolg zu optimieren. Die BGSW findet immer mit stationärer Unterbringung statt und hat die berufliche Wiedereingliederung zum Ziel.
Wer trägt die Kosten der BGSW?
Die gesetzliche Unfallversicherung

Arbeitsplatzbezogene Muskuloskeletale Rehabilitation ABMR

Die ABMR richtet sich an Patienten mit speziellen Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates

Was ist eine ABMR?
Die Arbeitsplatzbezogene Muskuloskeletale Reha ABMR ist eine Reha-Maßnahme, bei der die Therapie sich mit Praxistraining und Arbeitssimulation in Kombination mit ergotherapeutischen Maßnahmen befasst. Die Unterbringung kann stationär oder ganztätig ambulant erfolgen. Ziel ist die Wiedereingliederung ins Berufsleben.
Wer trägt die Kosten der ABMR?
Die gesetzliche Unfallversicherung

Erweiterte Ambulante Physiotherapie EAP

Die EAP richtet sich an Patienten, die eine intensivierte physiotherapeutische Behandlung benötigen

Was ist die EAP?
Die Erweiterte Ambulante Physiotherapie EAP richtet sich an Patienten, die ein intensiviertes muskuläres Aufbautraining durch Physiotherapie benötigen. Besonders sinnvoll ist sie bei Stillstand unter Standardtherapie und Muskelschwächen nach Gelenkverletzungen oder Gelenkversteifungen. Die Unterbringung erfolgt ganztägig ambulant. Ziele sind die Verbesserung von Bewegungseinschränkungen, die Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit, aber auch Hilfe zur Selbsthilfe und das Erlernen von Strategien zur Bewältigung chronischer Erkrankungen.
Wer trägt die Kosten einer EAP?
Die gesetzliche Unfallversicherung